8.4.2007 (Ostersonntag)
Erst wollte ich nur mal wieder der Stadt entfliehen (Freunde und Bekannte sind alle weggefahren) und dann am Montag den Osterstadtlauf in Melk laufen, aber dann bei der Anfahrt zum Schneeberg dachte ich mir warum so viele km fahren, das verletzte Wadl nicht zu früh zu belasten, so beschloss ich wenn sich die Möglichkeit dazu bietet am Haller Haus zu übernachten (instinktweise hatte ich notwendige Sachen mitgenommen). So ging ich von Kaiserbrunn ( 521 hm) aus zum Haller Haus ( 1250 hm), wiederum recht flott (1h36), das Wadl machte keine Probleme. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne schien und es war warm. Oben angekommen wollte der Zufall es scheinbar so das ich ein Gespräch mithörte aus dem hervorging, das Sabina und Vitsch in Nepal waren (erst am Sonntag früh zurückkamen !). Meine Rückfrage bestätigte das, somit mein Entschluß oben zu bleiben und Erfahrungen auszutauschen hiermit feststand, zumal S. und V. anboten ihre Fotos am PC anzuschauen.
Das Wetter war so toll, das ich mich kurzerhand entschloss noch auf den Krummbachstein (1602 hm) zu gehen (zumal ich ja jetzt nach den Entschluss oben zu bleiben keinen Stress hatte, Lust nach unten zu gehen und heimzufahren hatte ich keine, wozu auch). 2 Burschen überholten mich, ich wollte aber wissen ob ich das Tempo mithalten kann, es ging. Die Aussicht war super.
Nach ausgiebigen Genuss der Abendsonne, lesen, essen (Hüttenpfandl mit Bier – nona) schauten wir uns dann noch mit 2 anderen interessierten Gästen die tollen Fotos von der Annapurnatour von Sabina und Vitsch an. Super Erinnerungen und Gedankenaustausch.
Um ca. 22 Uhr gings zu Bett ins Zimmer Nummer 6 wo ich auch schon mit Christl übernachtete – Erinnerungen wurden wieder wach, die das Einschlafen verzögerten. 11 ° Raumtemperatur waren auch kein Problem, ich hatte genug zum Anziehen und mit dem Bettzeug zusammen hätte es auch noch kälter sein können.
9.4. 2007 (Ostermontag)
Auf gings um 8h, leichtes Frühstück, ich wollte das klare herrliche Wetter, die Ruhe, die Luft, die Höhenlage für ein Joggerl nützen (ich kanns eben nicht lassen). Leider fingen die Schmerzen wieder an, der Frust stieg von Schritt zu Schritt, ich musste öfter unterbrechen – es sollte eben nicht sein (wie ich sage, es ist eine Gratwanderung zwischen Training und Verletzung). So entschloss ich mich kurzerhand schön früher ins wärmere Tal ohne Hast abzusteigen (1h36), „oben“ war ich heuer ja schon oft, kommen tu ich ja auch wieder.
Eine Einkehr ins Weichtalhaus (Kaspressknödelsuppe, Lisi war einmal nicht da!?) darf aber doch nicht fehlen, ist ja doch eines der nettesten Platzerln in der Umgebung (2. 3. oder 4. Heimat?). Ich genoss die Sonne, das Plätschern des Flusses, und las Erlebnisse von Hans Kammerlander.
Kraft für die leidige Heimfahrt holte ich mir noch bei einem ruhigen, sonnigen, warmen Platzerl bei Kaiserbrunn. Nachdem die Rückfahrt so zügig ging, ließ ich die herrlichen Ostertage bei Tonis Inselgrill mit einem Krügerl ausklingen um die Zeilen zu schreiben.
Voila – that´s life, my life (nur die Märchenprinzessin die da mitmachen will fehlt noch....).
Dienstag, 10. April 2007
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