Nachdem ich mein Auto für eine Übernachtung im Ostblockstil eingerichtet und fertig gepackt hatte, gings so am 14. um ca. 11h30 los, Stress brauchte ich ja keinen zu haben.
Um 13.30 fuhr ich dann mit der Seilbahn rauf. Da ich jetzt genug Zeit bis zum Abendbuffett hatte, ging ich gemächlichen Schrittes – um mein Wadl zu schonen – zum Otto Haus, weiter auf den Jakobskogel (Gipfelkreuz, Ruine), weiter über teilweise schneebedeckten Weg durch sonnenüberflutete Latschenfelder mit herrlichen Rastterrassen zum Preiner Gschaid Kreuz zur Seethalerhütte (leider zu). Zurück ging ich den Seeweg (herrliche Schneestapferei bei wolkenlosen blauen Himmel) und wieder beim Jakobskogel vorbei, eine Abzweigung hab ich übersehen, aber bei Schneebedingungen sind nicht alle Markierungen zu sehen, oder mich hat nur die Sonne geblendet.
Die Abendsonne genoss ich bei Windstille im Liegestuhl (kitschig). Gottseidank hatte wer sein Sonnenöl vergessen, so konnte ich meine Haut vor den gleißenden Sonnenstrahlen schonen. Das Konzert und vor allem das Abendbuffet genoß ich dann in vollen Zügen inmitten von netten Gleichgesinnten. Zurück gings dann um ca. 23h, leider hat sich der Mond versteckt, die Sterne aber waren da. So bettete ich mich dann zufrieden in meinem „Quartier“, zum ersten Mal in dieser Art. Es ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber sicher eine Alternative. Erst gegen ca. 6h30 dürfte ich mich gewöhnt haben, weil ich dann so bis ca. 9h30 schlief (oder waren es nur die das Auto wärmenden Sonnenstrahlen ?).
Dann gings zur Morgentoilette nach Kaiserbrunn und zum Frühstück (Kaffee und Apfelstrudel) ins Weichtalhaus (gut wenn man die Gegend kennt) . An Wien dachte ich keine Sekunde, sondern eher wohin ich mich bewegen sollte, aber das stand schon vorher eh irgendwie im Hinterkopf fest, weil ich mich ja nicht überanstrengen möchte. So ging ich die Eng zum Hallerhaus (1h36) hinauf den direkten Weg, meine Nepalfreunde besuchen, auch traf ich ehemalige Wohnungsnachbarn. Dort genoss ich wiederum die Sonne, Stille, es war in der Badehose tadellos auszuhalten, es bestand lediglich die Gefahr zu verbrennen, um das zu verhindern ging ich um 16h runter (1h36) um die Heimfahrt anzutreten. Zum Wochenendausklang gab ich mir noch ein Bier bei Tonis.
Es war ein tolles Wochenende ganz nach meinem Geschmack (nona, habs mir ja selbst gerichtet). Schmeckt jedenfalls nach mehr, dabei vergess ich fast aufs laufen....und das heißt was!
Sonntag, 15. April 2007
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