Dienstag, 10. Juli 2007

Wanderwochenende 6.-8.7.2007 - Hochschwab

Wanderung mit den naturfreunden Landstraße.
Teilnehmer: Karin, Erich, Hans, Ossi (ein Freund von Hans)
Ziel: Hochschwab Griesstein, Ebenstein

Für mich war die Wanderung ein willkommener Test für mein gebuchtes Nepaltrekking vom 9.-25.11., hinsichtlich meiner Ausdauerfähigkeit, Tragfähigkeit (Rucksack) und der Ausrüstungsgegenstände. Vorweggenommen, für mich hat sich der Test positiv erfüllt.

Am 6.7. fuhren wir gemeinsam um 16h15 von uns weg. Von Hirtenberg holten wir Ossi ab. Um 18h30 waren wir bei unserem Quartier beim Franzbauer, Gusswerk, da wir gut abendgegessen haben und übernachteten um möglichst zeitig wegzukommen. Um 6h war Tagwache (Frühstück), um 7h brachen wir auf und fuhren zu unserem Ausgangspunkt Hinterwildalpen (hm 650). Leider hat es ein wenig geregnet, es wurde aber besser. Über Asphalt, Forststraße und schließlich einem Jagdsteig gingen wir zum Gipfelkreuz Griesstein (hm 2023), welches wir um 13h erreichten. Weiter gings runter meist relativ unwegsam und über einen Sattel und wieder runter (wieder unwegsam), da haben wir uns mal vergangen, wir standen vor Latschen. Hans fand aber den richtigen weg, ab da gings dann normal bis zur Sonnschienalm (17h30) in der wir am Lager übernachteten. Ich war so weise eines der Betten zu belegen, und hab somit gut geschlafen. Aufbruch war 7h (Früstück), um 8h15 gings ab Richtung Ebenstein. Die Überraschung war groß, wir kamen in eine Völkerwanderung der Einheimischen (Tragöß), die eine Bergmesse anläßlich eines Gedenkreuzes abhielten. Wir nützten aber die Chance zum Aufstieg und taten gut daran, wir standen dann allein beim Gipfelkreuz, der Gipfel selbst war etwas abseits, natürlich gingen wir auch dahin. Dem drohenden Regen zu entgehen, schauten wir das wieder runterkamen, und entkamen dem Regen auch, ja es kam dann sogar die Sonne hervor. Vom Gipfel weg war es eine tolle Wanderung, wir umgingen den Griesstein, es war ein relativ langer stetig abfallender Abstieg bis zurück zu unserem Ausgangspunkt, den wir um 16h erreichten. In der Salza erfrischten wir uns, in Greith beim Wirtshaus stärkten wir uns.
Ein insgesamt tolles Wochenende, wobei der 2. Tag für mich wesentlicher schöner war.
Wahrscheinlich meine bisher schwerste Tour.